Geld leihen – aber wo?

20. April 2014 · 0 Kommentare

Ein neues Auto, der Lebenstraum eines Urlaubs in Neuseeland, eine gute Geschäftsidee oder einfach eine defekte Waschmaschine zum falschen Zeitpunkt – fast jeder Mensch kommt, häufig unverschuldet, im Laufe seines Lebens in eine Situation, in der das eigene Geld nicht ausreicht. Meist gibt es dann keine Alternative zum Darlehen. Im Wesentlichen gibt es zwei Möglichkeiten, sich Geld zu leihen: Entweder von Privatpersonen oder von Banken.

Geld leihen

Geld leihen

Kredit bei einer Bank?

Der klassische und sicher auch am häufigsten gewählte Weg, einen Kredit aufzunehmen, ist ein Besuch bei der örtlichen Sparkasse. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein Ansprechpartner ist bei Problemen oder Fragen immer in der Nähe und verfügbar, Betrug ist äußerst unwahrscheinlich. Doch es gibt auch einige Gegenargumente für ein Darlehen bei einer Bank: Überhaupt einen Kredit bewilligt zu bekommen, ist alles andere als einfach. Schlechter Schufa-Eintrag, zu unregelmäßiges oder geringes Einkommen, zu hohe gewünschte Kreditsummen oder keine Sicherheiten sind nur einige von vielen möglichen Ausschlusskriterien. Zudem sind die Zinsen für das Darlehen selbst bei renommierten Geldinstituten oft recht hoch – Berater, Immobilien und Gewinne wollen schließlich bezahlt und erwirtschaftet werden.

Alternative: Privatkredit

Wer das umgehen will, dem bleibt noch die Option eines Privatkredits. Zum einen gibt es die Möglichkeit, einen Freund oder Bekannten um Geld zu bitten. Finanziell ist das gewiss vorteilhaft: Die Zinsen sind um ein Vielfaches geringer als bei einer Bank. Probleme ergeben sich dafür aber oft auf einer anderen Ebene: Sich bei einem Freund Geld zu borgen, bedeutet immer auch, in dessen Schuld zu stehen. Den meisten Menschen ist dies sehr unangenehm, zudem kann im schlimmsten Fall durch Streitigkeiten wegen des Geldes die Freundschaft zu Bruch gehen. Außerdem ist es nicht jedermanns Sache, Geldsorgen in den Bekannten- oder Freundeskreis zu tragen.

Eine vergleichsweise neue, häufig mit skeptischen Blicken bedachte Chance, einen Kredit zu erhalten, wird im Internet angeboten. Bei der als als Peer-to-Peer-Kredit bezeichneten Methode leihen sich Privatpersonen über das Internet Geld. Dies geschieht anonym über eine Website, beispielsweise kann ein Onlinekredit bei auxmoney aufgenommen werden. Dabei kann jeder, der ein Darlehen haben möchte, seinen Antrag auf der Seite zusammen mit einer Auskunft über seine Kreditwürdigkeit und den Zweck des Kredits (Die Eröffnung eines Restaurants? Der Bau einer Garage?) einstellen. Die privaten Investoren können dann entschieden, ob und wie viel Geld sie geben wollen, ein Darlehen wird also üblicherweise von mehreren Geldgebern finanziert. Die Risiken solcher Kredite sind sowohl für die Investoren als auch für die Schuldner eher gering – bei seriösen Seiten wie auxmoney existiert eine Ausfallversicherung, die vor Verlusten schützt. Zudem bieten diese Seiten auch alle anderen Vorteile eines Privatkredits, da sämtliche Bankgebühren- und Gewinnerwartungen umgangen werden. Sollten Sie ein solches Darlehen in Erwägung ziehen, sollten Sie sich freilich trotzdem im Voraus über die Seite informieren – auch auf diesem Sektor sind teilweise schwarze Schafe zugegen.

Insgesamt bleibt also die Schlussfolgerung zu ziehen, dass ein Onlinekredit eine ernstzunehmende Alternative zum klassischen Bankkredit darstellt.

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