Euro-Rettungskozept steht

27. März 2011 · 0 Kommentare

Das Ende der Währungskrise verhofft man sich mit dem Euro Rettungskonzept, welches zusätzliche finanzielle Hilfen der betroffenen Staaten bis 2013 vorsieht und sich nun auf insgesamt 440 Milliarden Euro belaufen soll. Am Morgen des 12.03.2011 erlärte die Bundeskanzlerin die BRD werde 500 Milliarden Euro in Form von Garantien und Barkapital bereitstellen. Die Währungskrise, die letztlich durch die gemeinsame Währung alle Euroländer betrifft, solle so erfolgreich abgewendet werden. Es gehe immerhin um nicht weniger als den Bankrott ganzer Staaten.

Euro-Rettungskonzept

Euro-Rettungskonzept

Aus dem sogenannte Rettungsfonds können nun Anleihen der von der Krise besonders betroffenen Länder aufgekauft werden. Dies sei eine Alternative zur Kreditvergabe, so Angela Merkel. Die Stabilität des Euro könne nur realisiert werden, sofern die befürcheten Staatsbankrotts mittels Stabilisierung der Realwirtschaft der Länder abgewehrt würden, so die These, welche den Rettungspaketen zu Grunde liegt.

Eine Möglichkeit böten Anleihen, die außerdem an Bedingungen geknüpft sind, wie etwa der Verpflichtung zur Haushaltssanierung, die wiederum, jene weniger von der Währungskrise betroffenen Euro-Staaten zur Kreditsenkung und Verlängerung der Laufzeit der Kredite bewegen soll. Ob jedoch, die neuen Strategien tatsächlich fruchten wird sich erst mit der Zeit zeigen. Zunächst zeigte sich jedenfalls nur Griechenland kooperativ.

Und in dieser Unsicherheit ist auch das eigentliche Problem zu sehen, denn die Europäische Union ist, so denkt man, abhängig von Ratingagenturen, deren Bewertung letztlich eine weitere Unbekannte darstellt. Der Wert beziehungsweise das Risiko von Anleihen sind schließlich auch von der Kreditwürdigkeit der jeweiligen Länder (Griechenland, Irland, Portugal) abhängig. Die Frage ist also ob der Kauf von Staatsanleihen eine Innovation ist oder lediglich neue Verunsicherung schafft.

[Bildquelle: aboutpixel.de / Goldene Jahre © Hans-Jörg Nisch]

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