Die Jugend spart Geld für Führerschein, Auto und co.

16. Mai 2011 · 0 Kommentare

Auch die Jugend verschließt vor der momentanen finanziellen Situation nicht die Augen. Was den Männer und Frauen schon längst bewusst ist, wird von der Jugend realisiert und dementsprechend sorgt sie vor. Die naive Leichtigkeit ist bei mindestens drei von vier Teens, in finanzielle Existenzangst umgeschlagen. Das ist ein Prozentsatz von 72. Die Heranwachsenden, zwischen 14 und 25 Jahren, möchten eine gesicherte finanzielle Zukunft. Diese Studie wurde von der deutschen Bank in Auftrag gegeben und das Ergebnis zeigt, dass sich im Jahr davor nur 61 % Zukunfsgedanken gemacht hatten.

Jugend spart

Bild: Jugend spart

Die Männer und Frauen werden von der Jugend zwar als Vorbild betrachtet, aber was die Finanzen angeht, folgen sie ihren Vorbildern meistens nicht. Aktien und Fonds werden von den Heranwachsenden nicht so akzeptiert, wie sichere Sparanlagen. Mehr als 66% legen ihr Erspartes lieber in die bewährten Sparbücher oder die stabile Sparpläne an. Sehr überraschend ist, dass über ein Drittel ein Tagesgeldkonto haben. Immer noch 25 % setzen auf den guten alten Bausparvertrag. Die Aktien und Fonds Bereitschaft ist im letzten Jahr etwas stagniert, was durchaus mit dem internationalen Finanzmarkt zusammen hängen könnte.

Die Statistik besagt, dass jedem Jugendlichen circa 480 Euro zur Verfügung stehen und von diesen legen diese monatlich 20,4 % zu den diversen Sparanlagen zurück. Da sind die Männer und Frauen ganz klar im Nachteil, hier wird nur maximal 11,3 % für die finanzielle Zukunft zurückgelegt. Die Statistik belegt auch, dass jeder zweite Heranwachsende einem Job nachgeht. Das Statistische Bundesamt legte dieses mit 46 % fest. Das bedeutet, dass nahezu 4,4 Millionen Jugendliche und Teens, im Alter zwischen 15 und 24, einer Beschäftigung nachgingen.

In dieser Statistik sind sowohl Nebenjobs, die von Schülern ausgeführt wurden, als auch Vollzeitbeschäftigungen von den Studenten, inbegriffen. Man kann zum Abschluss sagen, dass die Jugend auf jeden Fall nicht so leichtsinnig ist, wie immer angenommen. Leider hat sie auch keinen Grund mehr dazu. In den letzten Jahren ist die Arbeitslosigkeit bei den jungen Menschen auf über elf Prozent angestiegen.

[Bildquelle: Flickr.com / Fabian Everding]

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