Liquidität

30. September 2010 · 0 Kommentare

Unter Liquidität (lateinisch liquidus, “„flüssig”) versteht man im volkswirtschaftlichen Sinne ein Wirtschaftsgut in ein geldwertes Zahlungsmittel umtauschen zu können. Wenn jemand die Verfügbarkeit hat, also über das Zahlungsmittel verfügt, so ist dieser liquide.

Wenn ein Schuldner (z.B. Kreditnehmer) Verbindlichkeiten innerhalb der Frist bzw. Laufzeit begleichen zu können, so hat er die Liquidität (Betriebswirtschaftslehre). Hat ein Unternehmen keine Liquidität, so ist meldet dieser Betrieb bald Konkurs an und wird insolvent. Mangelndes Eigenkapital, mangelnde Eigenmittel oder Verschuldung sind Gründe dafür, dass ein Betrieb nicht mehr liquide ist und handeln kann.

Liquidität bei Unternehmen

Es gibt 3 Grade unter denen ein Unternehmen anhand der Liquidität eingestuft werden kann:

  • Cash Ratio: Liquidität 1. Grad
  • Quick Ratio: Liquidität 2. Grad
  • Current Ratio: Liquidität 3. Grad

Nicht nur Geld kann vorhanden sein, um Liquidität aufzuweisen. Kann ein Unternehmen Wirtschaftsgüter schnell und einfach umwandeln, so gilt dieses ebenfalls als liquide, da Anlagegüter vorhanden sind. Dabei gilt es nicht nur die Liquidität zu maximieren. Gerade zu Beginn sollten nur so viele Zahlungsmittel vorhanden sein, wie benötigt wird. Weitere Geldmittel sollten investiert werden, um die Liquidität in Zukunft weiter zu erhöhen.

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