Kreditvertrag kündigen

8. Oktober 2011 · 0 Kommentare

Man kann auf zwei Arten einen Kreditvertrag kündigen: Zum einen kann der Kreditgeber oder auch der Kreditnehmer den Kreditvertrag entweder außerordentlich oder ordentlich kündigen.

Für eine sogenannte ordentliche Kündigung ist es besonders wichtig, ob für die Rückzahlung des Kredits ein fester Zeitpunkt abgemacht ist oder auch nicht. Wenn es keinen festen Zeitpunkt gibt, so kann man den Kreditvertrag von beiden Seiten aus mit einer Kündigungsfrist, die drei Monate beträgt, beenden. Im Kreditvertrag kann aber zu Beginn auch eine andere Frist vereinbart werden. Die Angabe eines Grunds zum Kreditvertrag kündigen ist nicht notwendig. Wenn für die Rückzahlung ein fester Zeitpunkt abgemacht ist, so hängt es vom Kreditnehmer selbst ab, ob man einen Kreditvertrag kündigen kann. Hier geht es darum, ob ein variabler oder fester Zinssatz zu Beginn vereinbart wurde.

Wichtig: Die Frist vom Kreditvertrag einhalten

Dies zeigt ein Kreditvertrag Beispiel: Wenn für einen Zeitraum ein bestimmter, fester Zinssatz vereinbar wurde, so kann man nur dann ordentlich kündigen, falls entweder die Zinsbindung vor dem Zeitpunkt der endgültigen Rückzahlung abläuft oder wenn nach dem Gewähren eines Kreditdarlehens, das nicht durch eine Bonität gesichert ist, sechs Monate vergangen sind. Hier beträgt die Frist für die Kündigung in der Regel drei Monate. Ebenso gilt dies, wenn nach dem Empfang des Kredits bereits 10 Jahre vergangen sind. Doch es gibt noch ein weiteres Kreditvertrag Beispiel: Wenn ein Kreditvertrag mit einem variablen Zins besteht, so kann man diesen jeder Zeit kündigen, sofern die Kündigungsfrist von drei Monaten eingehalten wird.

Der Sonderfall beim Kreditvertrag

Eine außerordentliche Kündigung kommt manchmal auch einer fristlosen Kündigung gleich. Dies kann man als Kreditnehmer, wenn man berechtigte Gründe dafür hat. Zum Beispiel wenn man ein Bedürfnis nach einer anderen Vewertung des zur Sicherung des Kredits beliehenen Gegenstands hat. Zum Beispiel ist das eine Scheidung, ein Todesfall oder ein Grundstücksverkauf. Es kommt also in jedem Fall auch auf den Einzelfall an. Am besten ist es dennoch, wenn man sich zusammen mit seinem Bankberater von Anfang an über alle Details, die im Kreditvertrag festgehalten sind, genau unterhält. Es ist wichtig, dass man auch über das Kündigungsrecht, sowohl das ordentliche, als auch das außerordentliche, informiert ist und diese Punkte auch im Vertrag festgehalten werden. Ein Kreditvertrag Beispiel kann man sich auch von einer Bank zeigen lassen, bevor man ihn abschließt, damit ist man auf der sicheren Seite.

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