Fälligkeit

13. Oktober 2010 · 0 Kommentare

In der Finanzsprache ist die Fälligkeit der Zeitpunkt an dem ein Schuldner seine Schuld, sprich geliehenes Geld, zurückzahlen muss. Wird dieser Termin nicht eingehalten, befindet sich der Schuldner nun in Verzug und wird höchstwahrscheinlich vom Gläubiger abgemahnt. Der Schuldner kann jedoch zu jedem Termin den offenen Betrag vollständig zahlen. Steht in dem Vertrag kein Termin für die Fälligkeit, so kann der Gläubiger jederzeit die Schulden einfordern. Der Termin bezieht sich immer auf die Finanzen des Schuldners, also zum Beispiel Kredite, Zinszahlungen oder sonstige Investments.

Wofür sind Fälligkeitszinsen da?

Da jedem Geschäftsmann und Gläubiger wichtig ist, dass die Zahlungen pünktlich eingehen, werden Fälligkeitszinsen aufgestellt. Diese sollen den Vertragspartner unter Druck setzten, damit er die Zahlungen auch innerhalb der gesetzten Frist leistet. Diese Fälligkeitszinsen sind Zinsen, die berechnet werden, wenn die Forderung da ist, jedoch noch nicht gezahlt wurde. Das bedeutet: Man muss am 25. des Monats zahlen, tut dies aber nicht, so fallen Zinsen an. Diese Fälligkeitszinsen gelten dann beispielsweise bis zum 27. des Monats. Wird bis dahin nicht gezahlt, fallen Verzugszinsen an. Jedoch darf man diese beiden Zinsarten nicht verwechseln.

Darlehen Fälligkeit im Überblick

Sobald die Laufzeit zu Ende ist, muss die gesamte Darlehen Fälligkeit zurückbezahlt werden, jedoch werden die Zinsen während der Laufzeit immer bezahlt. Die Darlehen Fälligkeit ist immer dann besonders günstig, wenn gleichzeitig zum Ende der Darlehenslaufzeit, auch eine Lebensversicherung in mindestens gleicher Höhe fällig wird. Denn die Darlehen Fälligkeit unterscheidet sich von anderen Darlehen. Wo bei dem meisten Darlehen regelmäßig die Summe gezahlt wird, so muss bei dem Darlehen einer Fälligkeit, wie oben schon genannt, erst am Ende alles gezahlt werden.

Meist wird das Darlehen mit einer Kapitallebensversicherung oder einem Bausparvertrag kombiniert. Dabei weisen der Darlehensvertrag und die Lebensversicherung meist dieselbe Laufzeit auf. Sprich, die Summe die man bekommt wenn die Lebensversicherung ausläuft, tilgt meist den gesamten Betrag des Darlehens. In den meisten Fällen muss als Sicherheit die Lebensversicherung an den Darlehnsgeber abgetreten werden. Der Vorteil ist dann die geringe monatliche Belastung des Darlehensnehmers. Während der Laufzeit zahlt dieser nur die Zinsen und die Beiträge für die Lebensversicherung. Meist ergibt sich sogar am Ende der Laufzeit eine Auszahlung an den Versicherungsnehmer. Dies kommt von Überschüssen und Gewinnbeteiligung der Versicherung.

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