Buchgeld

18. Oktober 2010 · 0 Kommentare

Beim Buchgeld wird zwischen Sichtguthaben und Krediten unterschieden. Durch Einzahlung von Bargeld auf ein Konto wird das Bargeld zum Sichtguthaben. Somit hat der Kontoinhaber Geld-Forderungen gegenüber seiner Bank. Befindet sich das Girokonto des Kunden im Soll beansprucht dieser einen Dispo-Kredit von seiner Bank. Dieser spezielle Kredit kann mit der Bank individuell eingerichtet werden. In den meisten Fällen liegt ein solcher Kredit zwischen 500 und 1000 Euro.

Das Geld liegt jetzt in einer Kreditform vor und kann durch den Kunden durch Abhebungen wieder zu Bargeld gemacht werden. Bis zum festgelegten Rahmen kann der Kunde nun über diesen Kredit verfügen. In vielen Fällen kann dieser Kredit bei finanziellen Problemen des Kundens helfen. Natürlich kann dieses Geld auch bis zur maximalen Grenze auf einmal abgehoben werden und für eine größere Investition verwendet werden. Wie bei anderen Krediten müssen vom Kunden auch bei diesem speziellen Kredit Zinsen bezahlt werden.

Die Entstehung von Euro Buchgeld

Am 4. Januar 1999 wurde der Euro in 11 verschiedenen europäischen Staaten, wie zum Beispiel auch in Deutschland, eingeführt. Die jeweils bestehende Währung wurde in Euro getauscht. Dies galt nicht nur für das Bargeld, sondern auch für das Euro Buchgeld auf Bankkonten. In den europäischen Ländern, welche die Währungsreform durchgeführt haben, steht das Euro Buchgeld auf dem Konto als Kredit oder als Sichtguthaben zur Verfügung.

Buchgeld Definition

Die Buchgeld Definition lässt sich auf das Rechnungs- bzw. Bankwesen zurückführen. Diese bezeichnet seinen Zahlungsanspruch auf Bargeld. Dieses kann aus Scheinen oder Münzen bestehen. Auf dem Bankkonto steht Buchgeld als sofort liquidierbares Guthaben zur Verfügung.

Ursprünglich wurde die Buchgeld Definition bei der Führung von Sichteinlagen auf Kontobüchern verwendet. In der heutigen Zeit erfolgt diese Führung in den meisten Fällen komplett elektronisch in Computern. Neben dem elektronischen Geld zählt auch das Buchgeld zur Grundlage des Zahlungsverkehrs ohne Bargeld. Da das spezielle Geld nicht zu den gesetzlichen Zahlungsmitteln gehört, gibt es auch keine gesetzliche Annahmepflicht. Im Wirtschaftsleben wird dieses Geld aber allgemein akzeptiert.

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