Barkredit

9. September 2010

Ein Barkredit wird auch oft als Kontokorrentkredit bezeichnet. Dieser wird an Privatkunden in Form eines Darlehens von Kreditinstituten vergeben. Typischerweise werden diese als Dispositionskredit oder als Wertpapierkredit ausgegeben. Aber auch geduldete Überziehungen sind häufig Barkredite. Der Barkredit wird entweder auf ein laufendes Konto oder ein neues eigenes Bankkonto gewährt. Dabei läuft dieser über eine bestimmte Zeit befristet.

Bei einem Barkredit kann im Vergleich zum Ratenkredit das Darlehen sich nach dem Vertrag noch verändern. Die Höhe des Darlehens ist auch abhängig von der Zahlung. Ein Kreditnehmer kann also die Höhe des Kredits nachträglich beeinflussen.

Barkredit mehrfach in Anspruch nutzen

Ein Barkredit kann mehrfach vom Privatkunden genutzt werden. Nämlich immer dann, wenn dieser mit einer Zahlung die Darlehenssumme und damit die Überziehung wieder ausgeglichen hat. Daher ist ein Barkredit auch ein revolvierendes Darlehen.

Als Kreditnehmer zahlt man bei einem Barkedit immer nur für den Kreditbetrag und die Zeit die entsprechenden Zinsen. Rückzahlungen können also je nachdem nach einer längeren oder kürzeren Zeit gemacht werden.

Barkredit vs. Ratenkredit

Bei einem Banken werden auch gewöhnliche Ratenkredite mit fester Laufzeit und festen Zinsen als Barkredit bezeichnet. Das stimmt so nicht ganz und sollte hier erwähnt werden.

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